Manfred Wessel

Mit einem Klick direkt zur Führung

Exkursion Hochschule Geisenheim & Botanischer Garten Mainz

Albizia julibrissin – Seidenakazie

Die Parkanlage der Hochschule Geisenheim ist reich an alten und besonderen Gehölzen. Auf rund 3 ha wandeln wir auf den Spuren des Gartenkünstlers Heinrich Siesmayer, der den Garten Ende des 19. Jahrhunderts anlegte. Unter anderem können wir uns auf den Davids-Ahorn, Acer davidii, den Zoeschener Ahorn, Acer × zoeschense, die Geschlitztblättrige Walnuss, Juglans regia ´Laciniata` und auf Engelmanns Buche, Fagus engelmannii freuen. Anschließend ist der nah gelegene Park Monrepos, der ebenfalls zur Hochschule gehört, das Ziel. Dieser noch ältere und größere Park beherbergt über 100 Jahre alte, prächtige Solitärbäume. Den Exkursionstag beschließen wir mit dem Besuch des Botanischen Gartens Mainz, dessen überaus reiches Arboretum eine gewaltige Formen- und Artenvielfalt an Bäumen und Sträuchern für uns bereithält.

Verpflegung: Wir planen, wie gewohnt, die Einkehr in ein Lokal.

Wann? 22. April
Wo? Geisenheim & Mainz
Dauer? Ganztages-Veranstaltung mit Führungen
Preis? Kostenfrei
Treffpunkt? 10 Uhr Hochschule Geisenheim, Von-Lade-Str. 1, Geisenheim

Anmeldung bis 15. April 2023:
Barbara Vogt: gda-vogt@gmx.de
Manfred Wessel: gruenpost.rheinmain@gmx.de
Siegfried Gand: sgand@ewr-online.de

Veranstalter ist die Deutsche Dendrologische Gesellschaft e.V., Regionalgruppe Rhein-Main.


Auf den Spuren des Gartenarchitekten Philipp Siesmayer – Baumschule und Kurpark Bad Vilbel

Postkarte von 1974 – ehemaliges Kurhaus Bad Vilbel

Philipp Siesmayer (1862-1935), Gärtner, Gartenachitekt und Spross einer bekannten Gärtnerdynastie, hat einige Spuren in Bad Vilbel hinterlassen. Die Siesmayerstraße nahe des Südbahnhofs erinnert an eine dort vorhanden gewesene Baumschule und der Kurpark an eine seiner zahlreichen Gartenplanungen. Welche der gartenkünstlerischen Ideen sind heute im aktuell noch ca. 1,6 ha großen Kurpark zu finden? In der Führung mit Manfred Wessel wird dieser Frage nachgegangen und die einzige denkmalgeschützte historische Parkanlage in Bad Vilbel mit ihrem alten Baumbestand vorgestellt. 

Wann? 28. Mai
Wo? Kurpark Bad Vilbel
Dauer? 90 Minuten
Preis? 5 EUR, ermäßigt 2 EUR, Kinder bis 10 Jahre frei
Treffpunkt? 14 Uhr Brunnen an der Rathausbrücke, Friedberger Str., Ecke Parkstr.

Anmeldung bis 25. Mai 2023 beim Kulturamt der Stadt Bad Vilbel: 06101/559413 oder ticktes@bad-vilbel.de

Veranstalter ist das Kulturamt der Stadt Bad Vilbel.


Exoten und Wildpflanzen im ältesten Botanischen Garten Frankfurts

Metasequoia glyptostroboides – Urweltmammutbaum

Der Botanische Garten in Frankfurt am Main geht zurück auf die Stiftung von Dr. Johann Christian Senckenberg 1763. Seine wechselvolle Geschichte mit jeweils zweimaligem Träger- und Standortwechsel führte ihn in den 1930er Jahren in die Siesmayerstraße auf den damaligen Biologie-Campus und 2012 in die Obhut der Stadt Frankfurt und zum Palmengarten. Hervorzuheben sind seine naturnah gestalteten Landschaften mit heimischen Wildpflanzen und die äußerst dekorativen und sehenswerten Sammlungen von ungewöhnlichen Kübelpflanzen tropischer und subtropischer Herkunft. Auch die hohe Zahl vom Aussterben bedrohter Pflanzenarten nebst den Garten bewohnender Wildtiere machen dieses innerstädtische Kleinod zu einem sehenswerten Ziel unserer Führung.

Wann? 04. Juni
Wo? Botanischer Garten Frankfurt am Main
Dauer? 90 Minuten
Preis? 8 EUR
Treffpunkt? 11 Uhr Garteneingang am Ende der Siesmayerstr., Westend

Anmeldung bis 29. Mai 2023:
VHS Bad Homburg: 06172/23006 – info@vhs-badhomburg.de

Veranstalter ist die Volkshochschule Bad Homburg.


Etikettenschwindel im Pflanzenreich

Korkeiche oder Kork-Eiche oder was?

Die Schreibweisen der deutschen Pflanzennamen sind manches Mal recht verwirrend. Ist die Hainbuche eine Buche wie auch die Rot-Buche…? Und die Hopfenbuche, müsste sie nicht eher Hopfen-Buche genannt werden? Und schmecken die Früchte des Kirschlorbeers genauso gut wie die unserer Kirschbäume auf den Streuobstwiesen? Und die wunderschönen Stockrosen heißen so, weil sie so hoch werden und deshalb an einen Stock angebunden werden müssen, nicht wahr? Fragen über Fragen für alle die, die nicht den Gärtnereiberuf erlernt oder Botanik studiert haben und unfallfrei Quercus suber oder Prunus laurocerasus sagen können. Wir versuchen, die Rätsel der deutschen Pflanzennamen zu ergründen, werden uns dabei aber vorrangig an der wunderbaren Pflanzenwelt im ältesten Botanischen Garten Frankfurts erfreuen.

Wann? 10. Juni
Wo? Botanischer Garten Frankfurt am Main
Dauer? 90 Minuten
Preis? Kostenfrei
Treffpunkt? 14 Uhr am Teich im Botanischen Garten am Ende der Siesmayerstr.

Keine Anmeldung erforderlich.
Siehe auch:
https://www.botanischergarten-frankfurt.de

Veranstalter ist der Freundeskreis des Botanischen Gartens e.V.

Es führen Sie Annette Jung & Manfred Wessel.


Burg und Schloßpark Kronberg im Taunus

Champion Tree auf der Oberburg: Crataegus monogyna, Eingriffliger Weißdorn

Als erstes Ziel besuchen wir die Burg Kronberg, deren Gründung etwa Mitte des 12. Jahrhunderts der Ursprung der eigentlichen Stadtgründung war. In ihrer wechselvollen Geschichte wurde Kaiserin Friedrich, die Gemahlin von Kaiser Friedrich III., im späten 19. Jahrhundert eine wichtige Persönlichkeit und sorgte für dringend notwendige Renovierungsarbeiten. Die heutige Epoche begann 1992 mit dem Erwerb der Burg durch die Stadt Kronberg. Der sehr engagierte Burgverein sorgt mit seinen verschiedenen Arbeitskreisen für den Erhalt der Burganlagen, den Betrieb des Burgmuseums sowie für die Durchführung verschiedenster Veranstaltungen. Aus dendrologischer Sicht ist z. B. der im ältesten Burgteil, der Oberburg, zu findende Eingrifflige Weißdorn, Crataegus monogyna, von Interesse – er ist mit ca. 10 m Höhe und 1,9 m Stammumfang in 80 cm Höhe ein ansehnliches Exemplar und blüht jedes Jahr überreich. Wir werden eine fachkundige Führung mit einer Vertreterin des Burgvereins durch die Burg sowie über das Burggelände erleben.

Der Park am Schloss Friedrichshof wurde 1890-94 im Zusammenhang mit dem von Kaiserin Friedrich erbauten Witwensitz in Kronberg angelegt. Das imposante Schloss im englischen Landhausstil steht inmitten des Parks, der über 100 Jahre alte Koniferen präsentiert. Direkt gegenüber liegt der Victoria-Park von 1900, den wir abschließend ebenso besuchen wie ein privates Arboretum mit seltenen Gehölzen aller Art.

Verpflegung: Wir planen, wie gewohnt, die Einkehr in ein Lokal.

Wann? 24. Juni
Wo? Kronberg im Taunus
Dauer? Ganztages-Veranstaltung mit Führungen
Preis? Kostenfrei
Treffpunkt? 10 Uhr Altstadt-Parkplatz in Kronberg, Königsteiner Straße

Anmeldung bis 20. Juni 2023:
Barbara Vogt: gda-vogt@gmx.de
Manfred Wessel: gruenpost.rheinmain@gmx.de
Siegfried Gand: sgand@ewr-online.de

Veranstalter ist die Deutsche Dendrologische Gesellschaft e.V., Regionalgruppe Rhein-Main.


Artenvielfalt auf engstem Raum – Die Gehölze im Arboretum Burgpark Bad Vilbel

Eriolobus trilobata, Elsbeer-Apfel, hieß früher Malus trilobata

Ein Landschaftspark mit vielen Freizeitmöglichkeiten für Jung und Alt – das ist der in den 1970er Jahren angelegte Burgpark. Ein artenreicher Altbaumbestand mit Nadel- und Laubgehölzen aus aller Welt aus den Anfangsjahren des Parks wurde in der jüngsten Zeit mit verschiedensten Jungbäumen ergänzt, die neben Attraktivität eine größere Toleranz gegenüber den Klimaveränderungen versprechen. Die Führung zeigt die Vielfalt der Anpflanzungen und die botanischen Höhepunkte des Gehölzbestandes.

Wann? 13. August
Wo? Burgpark Bad Vilbel
Dauer? 90 Minuten
Preis? 5 EUR, ermäßigt 2 EUR, Kinder bis 10 Jahre frei
Treffpunkt? 14 Uhr Burgpark, Eingang zur Wasserburg

Anmeldung bis 10. August 2023 beim Kulturamt der Stadt Bad Vilbel:
06101/559413 oder tickets@bad-vilbel.de

Veranstalter ist das Kulturamt der Stadt Bad Vilbel.


NSG Berger Hang und Obstzentrum Lohrberg, Frankfurt am Main

Früchte von Sorbus domestica, dem Speierling

Frankfurt am Main hat viel zu bieten – nicht zuletzt Obstbau- und Apfelwein-Kultur mit langer Tradition. Diesem Thema nähern wir uns an: zuerst erkunden wir das größte zusammenhängende Streuobstgebiet im Landschaftsschutzgebiet Berger Hang in sonniger Südhanglage auf Kalkgestein. Unter fachkundiger Führung der Diplom-Biologen Monika Peukert und Andreas König, die dieses Gebiet hervorragend kennen, betrachten wir Obstbäume verschiedenster Arten und Sorten, darunter Seltenheiten wie uralte Mispeln und Speierlinge. Wir möchten die Gelegenheit nutzen und mit Ihnen am anschaulichen Beispiel von aussamenden Schwarznuss- und Bienenbaum-Gehölzen über mögliche Florenverfälschung durch invasive nichteinheimische Baumarten diskutieren. 

Am Nachmittag ab 15 Uhr erleben wir die Praxis der Apfelwein-Herstellung mit vielen Informationen rund um das Thema Obst und Wein im Streuobstzentrum MainÄppelhaus. Dabei wird uns der regionale Kelterer Jörg Stier auch eine Verkostung seiner verschiedenen  Apfelweine anbieten.

Verpflegung: Zur Mittagszeit ist die Einkehr in der Lohrberg-Schänke geplant.

Wann? 21. Oktober
Wo? Berger Hang bei Bergen-Enkheim, Frankfurt am Main
Dauer? Ganztages-Veranstaltung mit Führungen
Preis? 25 EUR für die Veranstaltung im MainÄppelhaus, entsprechend weniger bei mehr als 10 Personen
Treffpunkt? 10 Uhr Parkplatz Riedbad in Bergen-Enkheim, Fritz-Schubert-Ring 2

Anmeldung erforderlich bis 15. September 2023, anschl. erhalten Sie die Überweisungsdaten:
Barbara Vogt: gda-vogt@gmx.de
Manfred Wessel: gruenpost.rheinmain@gmx.de
Siegfried Gand: sgand@ewr-online.de

Veranstalter ist die Deutsche Dendrologische Gesellschaft e.V., Regionalgruppe Rhein-Main.


Individuell buchbare Führungen

Die folgenden Führungen können Sie auch individuell bei mir buchen. Dafür müssen mindestens zehn Erwachsene teilnehmen, bei weniger Personen beträgt die Gebühr für die Führung pauschal 50 €.

Kontakt: gruenpost.rheinmain@gmx.de


Gehölze an geschichtsträchtigem Ort – Der alte Baumbestand rund um den Poelzig-Bau am Campus Westend

Acer platanoides ‚Schwedleri‘ – Schwedlers Spitz-Ahorn

Nicht nur die Geschichte des Poelzig-Baus war und ist wechselvoll und reicht von den Anfängen als Firmensitz eines weltweit tätigen Konzerns über die politisch-militärische Verwendung durch die USA in der Nachkriegszeit bis hin zur heutigen Nutzung durch die Goethe-Universität. Absolut sehenswert ist ebenfalls der alte Baumbestand zwischen Fürstenberger Straße und Grüneburgpark. Um ihn wird es bei dieser Führung gehen.

Ein Großteil des heutigen Gehölzbestandes hat die wechselvolle Geschichte des Ortes von Anfang an überdauert. Beeindruckend sind viele der alten Bäume mit gewaltigen Kronen und rekordverdächtigen Stammausmaßen. Sie waren Teil eines großen Parkgeländes, das in den 1920er Jahren angelegt wurde. Wir besuchen unter anderem die Kaukasische Flügelnuss, die Knack-Weide und die symbolträchtige Kreuzung zwischen Amerikanischer und Europäischer Sommer-Linde.

Wo? Park Campus Westend, Frankfurt am Main
Dauer?
1,5 Stunden
Preis?
Erwachsene 5 €
Anmeldung unter:
gruenpost.rheinmain@gmx.de
Treffpunkt
Eingang zum Campus Westend, Fürstenberger Str.

Die Teilnahme an den Führungen und Fotokursen von NATURgehWISSEN erfolgt auf eigene Gefahr.
Bitte beachten Sie, dass bei einer Anmeldung unsere AGBs gelten.


Vom Zoeschener Ahorn und den Colorado-Tannen zur Berliner Lorbeer-Pappel – Gehölze im Burgpark Bad Vilbel

Populus x berolinensis – Berliner Lorbeer-Pappel

Der Burgpark in Bad Vilbel, zwischen Nidda und Wasserburg gelegen, ist in den 1970er Jahren als Landschaftspark nach englischem Vorbild angelegt worden. Der Park ist rund 7 ha groß und wurde bei der Erstbepflanzung mit zahlreichen Bäumen heimischer und nicht-heimischer Herkunft bepflanzt. Es ist sehr spannend zu sehen, wie sich die Gehölze in den vergangenen rund fünfzig Jahren entwickelt haben. Wir besuchen altehrwürdige Bäume mit geheimnisvoll klingenden Namen wie z. B. die Berliner Lorbeer-Pappel, den Kalifornischen Bergmammutbaum und den Zoeschener Ahorn. Vertrauter erscheinen uns dabei die Silber-Weide und die Stiel-Eiche – sie alle prägen gemeinsam das schöne Bild des Burgparks mitten in Bad Vilbel.

Wo? Burgpark Bad Vilbel
Dauer?
1,5 Stunden
Preis?
Erwachsene 5 €
Anmeldung unter:
gruenpost.rheinmain@gmx.de
Treffpunkt
Eingang zur Wasserburg, Bad Vilbel

Die Teilnahme an den Führungen und Fotokursen von NATURgehWISSEN erfolgt auf eigene Gefahr.
Bitte beachten Sie, dass bei einer Anmeldung unsere AGBs gelten.


Auf den Spuren der Eiszeit – Besuch bei Zeugen vergangener Zeiten

Taxodium distichum – Zweizeilige Sumpfzypresse

Vor ungefähr 18.000 Jahren begannen die Gletscher der letzten Eiszeit auf unserer Erde zu schmelzen. Dieser Schmelzvorgang der unvorstellbar mächtigen Eisschilde, die auch Mitteleuropa bedeckten, dauerte bis vor ca. 11.000 Jahren – dann begann sehr zaghaft und langsam die Wiederbegrünung der Erdoberflächen. Die Pflanzenwelt entwickelte sich aber ganz anders, als sie es vor der letzten Eiszeit getan hatte: viele Arten waren ausgestorben, einige konnten sich in eisfreien Gebieten, z. B. in Gebirgen, behaupten und aufs neue ausbreiten. Doch welche Vertreter der Voreiszeiten bzw. welche ihrer nahen Verwandten kennen wir heute noch? Gibt es Arten, die einmal in den heutigen Regionen Mitteleuropas heimisch waren und die heute noch existieren? Und wenn ja, wo finden wir sie – vielleicht sogar im Burgpark Bad Vilbel? Diesen spannenden Fragen wollen wir auf der Führung versuchen, etwas auf den Grund zu gehen. Lassen Sie sich überraschen!

Wo? Burgpark Bad Vilbel
Dauer?
1,5 Stunden
Preis?
Erwachsene 5 €
Anmeldung unter:
gruenpost.rheinmain@gmx.de
Treffpunkt
Eingang zur Wasserburg, Bad Vilbel

Die Teilnahme an den Führungen und Fotokursen von NATURgehWISSEN erfolgt auf eigene Gefahr.
Bitte beachten Sie, dass bei einer Anmeldung unsere AGBs gelten.